Agentur für User-Centered Design
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Zusammengefasst: Bei Relaunches im Jahr 2003 wurden viele «einfache» Probleme eliminiert, die Sites wirken vor allem aufgeräumter und weniger überladen.Was an der Oberfläche gut aussieht, kann aber eine «Scheinordnung» sein. Schwächen in Struktur und Logik der Site erschweren die Orientierung noch mehr – und sind schwieriger zu identifizieren.
Die grundsätzlich gute Kontextnagivation kann leicht ins «Overteasering» abgleiten, bei dem der User mit zu vielen Optionen verwirrt wird und darüber die eigentliche Navigation und letztlich sein Ziel aus den Augen verliert.
Gleiche Sachen müssen gleich aussehen und gleich heissen, unterschiedliche unterschiedlich. Das gilt für das Seitenlayout (Seitentypen optisch unterscheidbar), die Gestaltung statischer Elemente (nicht zu wenige Elemente) und für die Sprache (kein Synonym-Aufsatzstil).
Die Navigation darf nicht mitten in der Site die Logik wechseln, sonst können wichtige Inhalte in einem «blinden Fleck» enden.
Screenshots
(Seite 2)

Stadt Winterthur: Einstieg über die Navigation, z.B. über Stadtverwaltung…

…oder alternativ über die Volltextsuche.

Finanzierung Ihres Eigenheims verweist auf dieselbe Seite.

Kurz die Seite verlassen, schon die Teaser neu.
(Seite 3)

Bei der Migros ist die Homepage kaum von anderen Seiten unterscheidbar …
(Seite 4)

Dort hatte es noch Platz – Design: Auf der 3. Ebene steht die Navigation im Content. Eine Ebene tiefer springt sie in die rechte Spalte, wo vorher aktuelle Kontextlinks standen.
Zeix Usability Guide 5 (PDF, 4 Seiten, 470KB)